Zystenentfernung, Feigwarzenentfernung und Schamlippenkorrektur

Zysten im Intimbereich – etwa Bartholin-Zysten oder Talgdrüsenzysten – können Beschwerden verursachen und werden ambulant unter örtlicher Betäubung entfernt oder gespalten. Feigwarzen (Condylome) sind durch humane Papillomviren (HPV) verursachte Hautveränderungen, die operativ, mittels Laser oder durch gezielte Verödung entfernt werden können. Die Schamlippenkorrektur, auch Labioplastik genannt, beseitigt funktionelle Beschwerden oder störende Asymmetrien im Bereich der Schamlippen und zählt zu den häufigsten Eingriffen in der gynäkologischen Chirurgie.

Introitusplastik

Die Introitusplastik ist ein operativer Eingriff zur Korrektur des Scheideneingangs. Sie kommt zum Einsatz, wenn es nach Geburten, durch Narbengewebe oder altersbedingte Veränderungen zu Beschwerden wie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Spannungsgefühlen oder funktionellen Einschränkungen gekommen ist. Der Eingriff wird ambulant oder mit kurzem stationären Aufenthalt durchgeführt und zielt auf eine vollständige Wiederherstellung von Funktion und Wohlbefinden ab.

Hymenale Eingriffe

Eingriffe am Hymen umfassen sowohl die Hymenektomie – die Erweiterung oder teilweise Entfernung eines zu engen oder imperforat verschlossenen Hymens – als auch rekonstruktive Maßnahmen. Ein verschlossenes Hymen kann zu erheblichen Beschwerden führen und erfordert eine operative Korrektur. Alle Eingriffe in diesem Bereich werden mit größter Sorgfalt, Diskretion und in einem geschützten, vertrauensvollen Rahmen durchgeführt.

Zusammenfassung

  • Entfernung von Zysten und Feigwarzen im Intimbereich sowie Schamlippenkorrektur
  • Introitusplastik zur Korrektur des Scheideneingangs nach Geburt oder Vernarbung
  • Hymenale Eingriffe bei funktionellen Beschwerden oder rekonstruktivem Bedarf
  • Alle Eingriffe ambulant, diskret und in vertrauensvollem Rahmen