Fibroadenomexzision

Fibroadenome sind gutartige Knoten im Brustgewebe, die häufig bei jungen Frauen auftreten. Wachsen sie, verursachen Beschwerden oder besteht diagnostische Unsicherheit, ist die operative Entfernung – die Fibroadenomexzision – die Therapie der Wahl. Der Eingriff erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung oder kurzer Narkose. Der Knoten wird über einen möglichst kleinen, diskret platzierten Schnitt vollständig entfernt und anschließend feingeweblich untersucht, um die gutartige Natur zu bestätigen.

Abszesspunktion und -spaltung

Ein Brustabszess ist eine schmerzhafte, eitrige Entzündung im Brustgewebe, die häufig im Zusammenhang mit dem Stillen auftritt, aber auch unabhängig davon entstehen kann. Je nach Größe und Stadium wird der Abszess entweder durch eine gezielte Punktion – also das Absaugen des Eiters mit einer Nadel – oder durch eine operative Spaltung behandelt. Ziel ist die vollständige Entleerung des Entzündungsherds, um eine rasche Abheilung zu ermöglichen und ein Wiederauftreten zu verhindern.

Mamma PE (Probeexzision)

Die Mamma PE ist eine gezielte Gewebeentnahme aus der Brust zur feingeweblichen Untersuchung. Sie kommt zum Einsatz, wenn bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder Mammographie einen unklaren Befund zeigen, der histologisch abgeklärt werden muss. Der Eingriff ist minimal und erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung. Die Gewebeprobe liefert eine zuverlässige Diagnose und bildet die Grundlage für alle weiteren Behandlungsentscheidungen.

Zusammenfassung

  • Fibroadenomexzision: operative Entfernung gutartiger Knoten im Brustgewebe
  • Abszesspunktion oder -spaltung bei eitrigen Entzündungen der Brust
  • Mamma PE: gezielte Gewebeentnahme zur histologischen Abklärung unklarer Befunde